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Reitsport

Hengstschau in Hofgeismar 2009

axis2 Foto: Bettina SchrapsDie deutschen Landespferdezuchten stehen seit der Einführung der künstlichen Besamung unter einem wachsenden Konkurrenzdruck, der sich an Fusionen und Kooperationen messen läßt. Fusionen sollen einen symbiontischen Gewinn bewirken. Jedoch: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Ehemals mit acht Hengsten vertreten, zeigte sich das Landgestüt Dillenburg auf der traditionellen Hengstschau am 08.03.09 in Hofgeismar nur noch mit den zwei Dressurhengsten High Spirits von HOHENSTEIN aus einer Prince Thatch xx-Mutter und Weltpoet von Weltmeyer.

Stark vertreten war als Novum und Folge einer innerdeutschen Globalisierung des Zuchtgeschehens das Landgestüt Warendorf mit den Springhengsten Quipeggio von Quidam’s Rubin und Cornado I von Cornet Obolensky sowie den vier Dressurhengsten Ricco von Riccione, Fleury von Fürst Piccolo, Lugato von Lanciano und dem vierjährigen Basic von Belissimo M. Außerdem präsentierte Warendorf noch zahlreiche Junghengste. Neben einigen Privathengsthaltern und dem PRE-Dressurhengst Pelotazo von Remache war es den engagierten Organisatoren Marko Leck und Stefan Faupel gelungen, zwei herausragende Trakehner Hengste mit Bezug zu Hessen für die Schau zu gewinnen, die beide für die Landespferdezuchten anerkannt sind.
Das Gestüt Elmarshausen präsentierte den Elitehengst TAMBOUR von E. H. Hohenstein, der sich unter seiner Reiterin Regine Koch sehr souverän zeigte, sowie die St.Pr.St. KÖNIGSFEE von Tambour mit einem Fohlen von KASIMIR bei Fuß. Highlight der gesamten Schau war der im Dressursport hocherfolgreiche und uneingeschränkt applausfeste Rapphengst AXIS TSF von E. H. Sixtus aus dem Gestüt Webelsgrund unter Terhi Stegars. Beide Hengste waren von den Organisatoren hervorragend ausgewählt und sind ein vorzügliches Aushängeschild für die Trakehner Population und den Zuchtbezirk Hessen auch oder vielleicht gerade im Vergleich mit den anderen Reitpferdezuchten. Sie zeichnen sich – von der Modefarbe „Rappe“ mal ganz abgesehen – aus durch ihre Größe und Bewegungsstärke und haben beide ihre sportliche Rittigkeit in HLP mit weit überdurchschnittlichem Ergebnis und im Turniersport unter Beweis gestellt. Beide glänzen nicht nur in ihrer Paradedisziplin Dressur, sondern bringen auch überdurchschnittliche Springleistungen. So war Tambour im Jahr 2000 Springpferdechampion des Trakehner Verbandes, Axis TSF war bester Springhengst der Körung 2001. Die integrierte Zuchtwertschätzung bescheinigt beiden Hengsten auch die entsprechende Vererberleistung. Und beide Hengste sind für das Gros der deutschen Reitpferdezuchten anerkannt und führen auf ihre Art die Trakehner Reinzuchtdiskussion positiv ad absurdum: Die Trakehnerzucht verfügt über hervorragende Hengste und vermag in einer gemischten Hengstschau absolute Highlights zu setzen!

Autor:

Bettina Schraps

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Latest on 16.10.2009, 08:56

Redaktion: Google macht`s möglich: http://www.sportpferde-fohlen.de

Manu: Kann mir jemand sagen ob Hannelore Weber auch eine Webseite mit Verkaufspferden hat

Haresorie: Hi, Congratulations to the site owner for this marvelous work you've done. It has lots of useful and interesting data.

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