Bald geht es wieder los, die “Hängersaison” beginnt, und unsere Pferde gehen auf Reise. Turniere in ganz Europa rufen und für die Pferde heißt es „ab auf den Hänger“, Decke, Transportgamaschen etc – an alles wird gedacht. Viel zu wenig aber denken Pferdebesitzer an die Auswirkungen, die eine solche Reise auf ein Pferd haben kann. Einen kleinen Ausblick darauf erhält man meistens nur dann, wenn der „Aufladestress” beginnt. Da findet man völlig entnervte Pferdebesitzer und durchgeschwitzte Pferde vor. Was aber hat es auf sich mit dem Reisestress und wie kann man ihn reduzieren?
Fakten:
• Pferde verlieren zwischen 0,9 -2,2 Kg an Gewicht pro „Reisestunde”- bei kaltem Wetter!
• Die Abwehrkräfte des Pferdes werden belastet.
• Die Wasseraufnahme verringert sich bis hin zur Dehydration (bes. Während und nach langen Reisen)
• Es kann zur Verweigerung des Futters kommen.
• Kolik!
Während der Reise muss sich das Pferd an viele verschiedene Faktoren anpassen und Stressfaktoren bewältigen. Da gibt es Temperaturveränderungen, unbekannte Nachbarn im unmittelbaren Umfeld, Müdigkeit, ein stark gefordertes Hormonsystem. All das ist Teil der physischen und emotionalen Belastung, die in Kombination mit der Belastung durch eine veränderte Umwelt auf das Pferd einwirken. Angesichts dieser Tatsachen kann man es einem Pferd wirklich nicht verdenken, w wenn der Hänger als Schreckgespenst deklariert wird!
Was ist zu tun?
Worauf ist zu achten?
Reisen mit Blümchen oder mit Pülverchen ?
Selbstverständlich gibt es für Pferde, genau wie für uns Menschen, auch einige natürliche Mittel gegen “Reisefieber”. Pflanzenheilkundler beschäftigen sich bereits seit einigen Jahren mit dem Thema, da die Belastungen durch den Transport bei Pferden im Turniersport immer wieder zu Leistungsabfällen und Koliken führen.Baldrian, welches eine hervorragende Wirkung bei Pferden zeigt, wurde mittlerweile durch die FEI auf die Liste der verbotenen Substanzen gesetzt. Da der Abbau im Körper 4 – 5 Tag beträgt, kommt Baldrian für Transporte kurz vor einem Turnier daher nicht mehr in Frage.
Dennoch, es gibt ein paar Blümchen, die können Sie Ihrem Pferd getrost mit auf den Weg geben:
Das “Blumen-Bouquet” ist natürlich noch großer, aber diese beiden Blümchen sind wohl die Wichtigsten, wenn es um” Reisefieber” und dessen Auswirkungen auf den Reitsport geht.
Im Gegensatz zu hochkomplizierten “Leistungspülverchen” setzt die Wirkung der “Blumen” schon nach kurzer Zeit ein und man hat man beim Einsatz dieser natürlichen Kräuteressenzen einen genauen Einblick in die Herstellung, Herkunft und Wirkungsweise .
Bevor Sie sich also für ein Futterzusatzmittel auf chemischer Basis entscheiden (Vitamin-Mix etc.), sollten Sie, zu Gunsten Ihres Pferdes (Pflanzenfresser) und mit Blick auf unsere Umwelt “Blumen sprechen lassen” .
Wenn Sie mehr über flüssige Kräuterextrakte erfahren möchten, dann stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zu Verfügung. Mailen Sie Ihre Fragen einfach an patricia.thompson@horselite.com.
Autor:
Patricia Thompson hat 2007 an der Michigan State University Ihren Abschluss in Animal Health and Welfare gemacht und befasst sich seit 2005 mit der Entwicklung und nachhaltigen Herstellung vegetabiler Leder , sowie dem Geschäftsfeld „Ökologische Produkte“ bei. HORSELITE Products
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